Rituale vor dem Lauf ;-)
Samstag, Dezember 13th, 2008Seit meinem ersten Ultralauf vor 3 Jahren hat sich so ein gewisses Ritual bei mir durchgesetzt, welches ich manchmal schon als kleinen bis größeren Tick bei mir erkenne. :D
Damals (2005) wusste ich nicht so recht, was ich denn alles für einen 12-Stundenlauf benötigen würde. Würde es regnen, würde ich nach stundenlangen laufen frieren, wie oft müsste ich mich umziehen, bräuchte ich Ersatzschuhe, und und und.
Hilfreich war zu dieser Zeit ein Forum für Ultraläufer, wo unter anderem Tipps für 24-Stundenläufe und Mehr-Tages-Läufe gegeben wurden.
Hier schaute ich mir einiges ab und reduzierte dementsprechend auf meine “kleinere” Strecke.
Als ich den Berg an Klamotten sah, musste ich selbst lachen, es wirkte so, als würde ich in Urlaub fahren. :hihi:
Ich hatte alles in 3-facher Ausstattung dabei, für alle Eventualitäten, kühle Temperaturen am Morgen und luftigere Kleidung für den Mittag/Nachmittag. Dazu Weste und Jacke, 2 Paar Schuhe und einiges an Selbstverpflegung, da auch hier unbekanntes auf mich zukam. Nach 6 - 7 Stunden zur Mittagszeit warme Nudeln essen?!? Könnte ich danach weiterlaufen?!?
Ich nahm die Klamotten und alles was ich auslegte mit. Da der Parkplatz in unmittelbarer Nähe zur Laufstrecke lag, könnte ich während des Wettbewerbs reagieren.
Was die Verpflegung anbetraf, hatte ich zuviel dabei. Bei den Klamotten zuweilen auch.
Was sich aber bis heute gehalten hat, egal ob Ultra oder Marathon, ich lege immer noch einen “halben” Berg an Klamotten vor dem Lauftag aus und entscheide (halbwegs) spontan, was ich mitnehme und was dann doch zuviel wäre.
Trotzdem reise ich noch mit doppelter Ausstattung an. :D
(Ein Teil für den Siebengebirgsmarathon am 14.12.08 liegt schon bereit.) :hihi:
Grüße
Michael
Liegt ja alles im Auge des Betrachters. 



Wo waren meine kürzlich erworbenen Spikes?!?