Archive for Januar, 2009

Alternative Höhenmeter trainieren/sammeln ;-)

Freitag, Januar 30th, 2009

Mit der Bestätigung aus Frankreich bezüglich Zusage als Teilnehmer am Ultra Trail du Mont Blanc, änderte sich schlagartig die Nutzung von Aufzügen. ;-)

Aufzüge benutzte ich bis dahin nur, wenn es “einige” Etagen hinauf ging, sonst waren Treppen/Treppenhäuser mein Revier.

Seit dem 07.01.09 sind die Aufzüge zum absoluten “no go” erklärt worden.
Die ersten 3 Wochen sind nun vorbei und langsam hört das Keuchen auf, zumindest wenn ich das Bürogebäude am frühen Morgen betrete und am Aufzug vorbei ins Treppenhaus gehe.
9 Etagen a´24 Stufen = 216 Stufen und das 3 x am Tag

Ein besseres (so nebenbei) Zusatz-Training um die Beine an die Bergaufpassagen zu gewöhnen, kann ich mir eigentlich nicht vorstellen.

Es seidenn, ich führe mal ein paar Gespräche mit der Gebäudesicherheit und trainiere im Sommer während meiner Arbeitspause mal gezielt im Hauptgebäude des Komplexes, denn hier gibt es 18 Etagen.

Grüße
Michael

P.S. Ein “Hochhausläufer” oder “Sky-Runner” werde ich auf keinen Fall.

Rodgau steht an - Brocken Challenge im Kopf

Donnerstag, Januar 29th, 2009

Gestern Abend (28.01.09) habe ich auf der Homepage für den Brocken Challenge die letzte aktuelle News vom 26.01.09 gelesen, die mich nun gedanklich nicht mehr loslässt, obwohl doch erst Rodgau vor der Tür steht.

26.01.2009
Kleine Info zur Verkehrslage: Gestern sind wir (vom ASFM-Lauftreff) u.a. auf den ersten fünf km der Strecke entlanggewackelt. Wir hatten alle unsere Schlittschuhe nicht dabei. Das war schlecht! Also: Wenn es so bleibt, geht’s gleich richtig los mit der Challenge (Blankeis über die gesamte Wegbreite). Neben Schneeketten / Spikes wäre u.U. auch ein Po-Rutscher (für die Abfahrt nach Mackenrode) ganz angebracht.

Entlanggewackelt?!?
Ich habe mir zwar die Spikes bewusst gekauft, weil ich mir vorstellen konnte, das es Teilstrecken gibt, die vereist sind oder wo eine geschlossene, festgetretene Schneedecke vorhanden ist, aber von Anfang an und dann in kompletter Länge von 80km?!?
Upps, das wird aber in die Beine gehen und den Regenerationszeitraum etwas vergrößern.

Grüße
Michael

Fazit einer Laufwoche als Test für den Etappenlauf im Mai

Mittwoch, Januar 28th, 2009

Die Anmeldung zum Etappenlauf im Mai war eigentlich eine spontane Idee aus einem Moment des Frusts heraus. War gerade eine schwierige, mentale Phase im Dezember 2008. :frown:

Mittlerweile stehe ich diesem Projekt allerdings mehr als offen gegenüber, was allein ja schon die erste Trainingstestwoche als Simulation für einen Etappenlauf über mehrere Tage andeutet. Okay, dieser Etappenlauf erstreckt sich über längere Tagesetappen, aber dafür kann ich mich ja noch steigern. :D

Diese 7-tägige Laufwoche sollte ja (mir) nur zeigen, inwieweit mein Körper auf eine tägliche Belastung jenseits von 20km reagiert, ob ich Muskelkater bekomme, ob ich platt bin, ob ich Motivationsprobleme bekomme und und und.

Täglicher Sport ist mir nicht ganz unbekannt, da ich oft Radeinheiten auf der Rolle gemacht habe, wenn ich Laufpausen eingeschoben habe. Bis dato bin ich selten öfters als 3 Tage hintereinander gelaufen, teils auch an 4 Tagen, aber dann halt auch kürzere Strecken.

Das es nun 152km in dieser Testwoche geworden sind, hat mich selbst mehr als positiv überrascht, nicht weil ich es geschafft habe, sondern wie locker ich es gepackt habe, auch wenn ein Tag dabei war, wo ich doch etwas müde gewirkt habe. :zwinker2:

Zwischendurch werde ich so eine kompakte Woche immer wieder einschieben, entweder als Belastungswoche mit ordentlichen Umfängen oder einfach nur für den mentalen Zweck.

Ich träume ja irgendwann mal davon, beim Deutschlandlauf teilzunehmen, 2010 ist wahrscheinlich noch zu früh, um 17 Tage lang im Schnitt ca. 70km (Wert aus 2008) zu laufen.

Aber ein Vorgeschmack war es schon. :daumen:
Bis zum Etappenlauf im Berg. Land sind es ja auch nur noch 4 Monate. Dort werde ich sicherlich eher einschätzen können, ob nach 5 Ultraläufen in 5 Tagen mehr drin ist.  :hihi:

Nach 2 Tagen Laufpause werde ich heute (Mittwoch) 14km und morgen einen 20er machen, bevor es dann am Samstag zum ersten (kleinen) Ultra in 2009 gehen wird. ;-)

Grüße
Michael

Tag 7 v. 7 - keine “Kölnpfad”-Etappe, Hausrunde + Rolle

Dienstag, Januar 27th, 2009

Sonntag, der 25.01.09, der 7. und letzte Tag vom einwöchigen ununterbrochenen Lauftraining als Simulation eines Etappenlaufes.
Eigentlich stand die 2. Etappe des “Kölnpfad” auf dem Tagesprogramm. Den Ausschnitt von der Wanderkarte hatte ich mir schon eingescannt, ausgedruckt und in Folie zum Rucksack gelegt, als mir auffiel, das diese Etappe noch viel schwieriger, eher unmöglich ist, auf verkürztem Weg wieder zurück zum Startpunkt zu kommen.
Die einfache Strecke wären 18km, der direkte Weg über den Militärring würde vielleicht 2-3km ersparen, aber mehr auch nicht. Die Kombination aus Hin- und Rückweg mit 36km wären mir allerdings als Wochenabschluss zuviel des Guten. Eine zügige Rückkehr per Bus/Bahn ist auch nicht gegeben, (Vermerk Tag 6 v. 7).
Folglich werden die folgenden Etappen an künftigen Wochenenden gelaufen, wo sonst lange Läufe geplant sind und das Wochenprogramm etwas reduziert ist.
Einpendeln wollte ich mich nämlich auf ca. 100-120 Wochenkilometer. Darüber hinaus wird es nur gehen, wenn ein Wettbewerb am WE ansteht. Bald geht es ja endlich los!!!!!

Alternativ bin ich dann am Vormittag auf meiner Hausrunde (14km) gelaufen, aber irgendwie reichte dies nicht, hatte ich mich zum Start der Woche doch mental auf die ersten beiden Etappen (Kölnpfad) am WE eingestellt. Die gewisse Unruhe hielt dann über Mittag an und so setzte ich mich am Nachmittag zur inneren Ausgeglichenheit noch eine Stunde auf´s Fahrrad und strampelte etwas vor mich hin. Es hat geholfen!!

Als kleines Fazit muss ich feststellen, das mir das tägliche Laufen auf Dauer wohl den Spaß nehmen würde und es sich irgendwie wie “müssen” anfühlt. Dann kombiniere ich lieber das Laufen mit dem Radfahren, an den Tagen, wo ich Laufpause mache.
Ein Streakrunner werde ich also nicht!!!!
Für ein Ziel, wie für einen Etappenlauf oder einen Mehrtageslauf, würde ich so etwas auf mich nehmen, bzw. anders ausgedrückt, würde ich schon mit Spaß trainieren können, da ja ein Ende absehbar ist.

Grüße
Michael

Tag 6 v. 7 - “Kölnpfad” -> 1. Etappe 22km -> eigentlich

Montag, Januar 26th, 2009

Es ist Samstagmorgen, der 24.01.09, kurz nach 10 Uhr als ich an der Rodenkirchener Brücke in Köln am P+R Parkplatz meinen Wagen abstelle und mich zum 5. Trainingstag in Folge aufmachen möchte.
Es steht die 1. Etappe über 22km von Rodenkirchen nach Klettenberg des “Kölnpfad” (Wanderweg in 11. Etappen über insgesamt 171km Rund um Köln) an.
Das Wetter ist angenehm, kaum Wind und nicht zu kalt, ich habe alles dabei, was ich für einen simulierten Traillauf benötige, Rucksack mit gefüllter Trinkblase und Laufshirt/Laufjacke und den kürzlich erworbenen Stöcken, die ich jedoch nur zusammengeschoben in der Hand halten wollte.
Zusätzlich hatte ich mich noch mit dem Buch des “Kölnpfad” und der Wanderkarte ausgestattet, falls ich mich verlaufen sollte.
Der Startpunkt war in unmittelbarer Nähe zum Parkplatz, ich brauchte nur über die Straße zu gehen und schon sah ich das Hausboot “Alte Liebe”, die den “Startpunkt” markierte. Ab hier ging es Rheinaufwärts in Richtung Rodenkirchen, mal direkt am Rhein und mal etwas abseits und dann wieder entlang des Wassers. Sehr schön für die ersten Kilometer ca. 8 km.
Ab der Personenfähre in (Köln)Weiß ging es weg vom Rhein, einige Hundert Meter weiter musste ich erstmalig meine Karte zur Hand nehmen, da sich hier kleine Wege kreuzten und keine Kölnpfad-Markierung vorhanden war. Beim Studieren des Kartenmaterials kamen mir 2 Fußgänger mit ihren Hunden entgegen, ich wollte sie schon fragen, ob sie wüssten, wo es mit dem Pfad weitergeht, als ich den weiterführenden Weg auf der Karte fand.
Sie blieben schon fast stehen, als ich die Karte zusammenfaltete und weiterlaufen wollte. In dem Moment drehte ich mich zu ihnen um und stellte zu meinem Erstaunen fest, das ich ihn kannte. Hätte ich doch nach dem Weg gefragt, wäre vielleicht ein schönes Erinnerungsfoto drin gewesen. Ab jetzt laufe ich nur noch ohne Karte und fragen jeden und alles. Es war Thomas “Icke” Hässler (Ex-FC Köln und Nationalspieler), der mir da entgegenkam!!!!
Wahrscheinlich war er froh, das er nicht von mir belästigt wurde.
Irgendwie aufgedreht lief ich weiter, durch kleine Wälder und Felder, musste 2 Straßen überqueren, bevor es dann wieder zurück in Richtung Rodenkirchen zum Forstbotanischen Garten ging. Ab hier geht es immer wieder abwechslungsreich weiter. Letztendlich sind 2 - 3 Passagen dabei, die weniger schön zu laufen sind, einmal entlang der Autobahn, einmal unter einer Eisenbahnbrücke und einmal auf dem Weg in Richtung Eifeltor. Das letzte Teilstück führt ein wenig durch Klettenberg, sodass man auch kurz bewohnte Straßen entlanglaufen muss, bevor es dann in den Klettenbergpark geht und hier eine halbe Runde entlang bis zum “Ausgang” der Haltestelle Klettenberg führt und die erste Etappe des Kölnpfad zu Ende geht.
Bilder von der Etappe habe ich natürlich gemacht. Ich war überrascht, an welche Ecken ich gekommen bin und das mir einige total unbekannt waren.
Diese 1. Etappe hat eine Streckenlänge von 22km und führt, wie alle anderen beendeten Etappen auch, bequem mit den öffentlichen Verkehrsmitteln ins Kölner Zentrum.

Mein Problem war jedoch, das ich per Auto angereist bin und es keine direkte Verbindung zurück gibt. Wer also mal den Kölnpfad erwandern/erlaufen möchten, sollte möglichst nicht per Auto anreisen oder sich Etappen aussuchen, die Zentrumsnah sind, denn sonst muss man erst ins Zentrum fahren, um von dort aus wieder in den Aussenbezirk fahren zu können. Das ist etwas umständlich.
Da die Umgebung mit dem Etappenzielort in Klettenberg mir aber glücklicherweise nicht unbekannt ist, konnte ich über Teile meines Nach-Hause-Laufweges zurück in den Kölner Süden zum Startpunkt in Rodenkirchen laufen.
Das nun aus der Etappe von 22km nun ca. 30km geworden sind, ist auch okay. Das sich jetzt aber mein Plan für Sonntag geändert hat, die 2. Etappe zu laufen, ist weniger gut, denn hier gibt es nichts abzukürzen. Hier müsste ich also die 18km nach dem Hinweg auch wieder zurücklaufen und das ist mir definitiv als Wochenleistung zuviel.

Bilder habe/werde ich auf dem Blog verlinken, bzw. auf der Homepage hinterlegen.

Grüße
Michael