Tag 5 v. 7 - Verschlafen -> verl. Hausrunde -> pitsch nass
Freitag, Januar 23rd, 2009Eigentlich hätte der Bericht zu Tag 5 (Freitag) ja erst am Samstag hierhin gefunden, allerdings ist der morgige Tag ziemlich voll gepackt, sodass wahrscheinlich kaum mehr Zeit für den ersten Etappenlauf des Kölnpfad bleiben wird.
Wie der Titel eigentlich schon einiges vorwegnimmt, hatte ich leichte Schwierigkeiten aus dem Bett zu kommen. Was dazu führte, das ich mit dem Auto fahren musste, um so wenigstens noch zeitig auf der Arbeit zu sein und dennoch ohne das Arbeitszeitkonto zu belasten, gegen 15 Uhr Feierabend machen könnte.
Hat gerade noch so funktioniert, was dann aber natürlich nicht ging, war der nachmittägliche Lauf nach Hause. Nun hatte ich ja schon die Kilometer hochgerechnet.
Eigentlich war ich aber auch froh verschlafen zu haben, denn das Wetter war überhaupt nicht einladend zum Laufen, es regnete Bindfäden, zumindest in Köln.
Je mehr ich aber nach Hause kam, desto weniger regnete es. Kein unbekanntes Phänomen, das haben wir schon sehr oft gehabt, die “Ureinwohner” unseres Dorfes, bzw. dieser Gegend haben uns schon oft erzählt, das durch die Lage im alten Rheinbett, das der Regen oft an uns vorbeizieht.
Schnell umgezogen, hieß es, etwas zu improvisieren, damit ich auf meine Kilometer komme, also lief ich meine Hausrunde von 14km und machte mich auf, diese zumindest in Teilen noch einmal anzugehen. Kurz vor meiner 5km-Marke öffneten sich die Himmelspforten richtig, sodass aus der ersten Freude des halbwegs trockenen Laufes nun der durchnässte Teil kam. Okay, ca. 5km zurück würde ich schon durchstehen, allerdings kam zum Regen der angenehme Gegenwind dazu. Hmmmm, trotz Kappe, konnte ich meine Niederschläge im Gesicht fast zählen. So forcierte ich das Tempo und verlor fast meine Lampe, war richtig ungewohnt, denn das Kabel mit dem Batteriefach ist sonst im Rucksack deponiert, aber so, ohne Rucksack, hatte ich es in der Gesäßtasche und diese war nicht zu, sodass sich das Ende etwas selbständig machte. Ausgerechnet jetzt im Regen, ich nahm die Lampe in die Hand und die Füße mit dazu.
So stürmte ich nach Hause und war dort angekommen richtig froh über die gute Zeit. Ich sollte öfters im Regen laufen.
Jetzt sind aus den 20km vom Nach-Hause-Lauf, gute 23km geworden.
Die (heisse) Dusche habe ich mir dennoch gegönnt, auch wenn ich eigentlich genug vom Wasser hatte.
Grüße
Michael




) und machte mich auf den Weg über die Straße zum Laufstart, setzte mich langsam in Bewegung und spürte leichte Widerstände bei der Koordination der Beine.
