Archive for Februar, 2009

Zuversicht wächst und wächst

Samstag, Februar 21st, 2009

Heute gibt es mal einen ziemlich kurzen Eintrag.

Das geplante Fahrradtraining war heute ….geil, es lief rund und ich bin voller Zuversicht, was dieses Jahr angeht.
Keinerlei Belastungen in den Beinen, ich freue mich auf den Sonntag und das profiliertere Gelände.

Zudem kam gestern noch eine Mail bezüglich meiner Anfrage an den Veranstalter eines Laufs im April, an dem ich teilnehme.
Mein Wunsch war nicht wirklich so abwegig, sodass wir am Tag meiner Anreise, sprich vor der Veranstaltung darüber reden, wie wir das am Besten regeln.

Absoluter Hammer, jetzt muss ich noch eine Schippe im Training drauflegen und mir Laufumwege suchen!!!!

Grüße
Michael

Fahrrad statt Laufen - Schweinehund

Freitag, Februar 20th, 2009

Eigentlich hatte ich heute vor, ein wenig Hügeltraining anzufangen, um mich ein wenig einzustimmen auf das, was mich in 6 Monaten und 1 Woche erwarten wird!!!!
Distanzen werde ich reichlich in diesem Zeitraum absolvieren, allerdings zu 90 % nur in der Horizontalen, was mir fehlt sind eindeutig die Höhenmeter.
Ich habe zwar schon den Brocken-Challenge hinter mir, aber das war es dann auch bis zum Mai. Somit habe ich ca. 3 Monate, wo ich Höhenmeter trainieren muss.

Das war heute angedacht, eine kleine Trainingsstrecke, wo es immer wieder kleine giftige Anstiege gibt, die man getrost öfters laufen kann.
Heute war jedoch einer der Tage, wo es zum Sieg des Schweinehundes locker wegen heftigem Regens gereicht hat. Ich habe im wahrsten Sinne des Wortes, den H… nicht hochbekommen.
Glücklicherweise habe ich für solche Tage das Fahrrad im Keller stehen. *puhhh*

Handtuch, Apfelschorle, Tageszeitung für die ersten 30 Min. und Fernseher für den Rest, waren dann ein gutes Alternativprogramm zum bescheidenen Wetter draussen.
Es hat sich gelohnt, die letzten 40 Minuten liefen verdammt gut.
Das gute Gefühl hat den Schweinehund im Nachhinein verjagt.

So gehe ich am Sonntag dann in ein etwas anspruchsvolleres Hügeltraining vor den Toren von Köln.

Grüße
Michael

Schwimmen für den Herbst ;-)

Donnerstag, Februar 19th, 2009

Gestern war ich mal wieder schwimmen, auch wenn mir nach dem “nach-Hause-Lauf” eher nach Whirlpool oder Sauna zumute war.
Während des Laufens lief es wunderbar, auch wenn ich die Strecke mittlerweile blind laufen kann. Wenn es wärmer wird, gibt es ja unterwegs auch Alternativen um nach Hause zu kommen, allerdings verlängert dies ein wenig die Distanz. Aber am Rhein entlang ist allemal schöner!!!

Nach der Dusche fühlte ich mich etwas müde und fügte doch eine Pause ein, obwohl ich ursprünglich direkt schwimmen gehen wollte. Sonst wird das nie was im Herbst.

Gesagt, getan, fühlte ich mich 1 Stunde später wieder viel besser.
Was es war, kann ich gar nicht mehr sagen. Ob ich zu heiss geduscht habe?!? Ein wenig gefroren habe ich nach dem Lauf schon!!!

Kurz nach 19 Uhr bin ich dann ins Becken gesprungen.
Erst langsam zum Einschwimmen ein paar Bahnen im Bruststil, dann der Versuch zu kraulen , ob ich jemals meinem Sternzeichen alle Ehre machen werde?!?

Es geht vorwärts, aber gaaaaanz langsam. Nach 3 Bahnen war ich wieder ko und musste wieder auf Brustschwimmen umsteigen, was problemlos klappt und das KO-Gefühl verfliegen lässt. Nach 45 Minuten hatte ich aber genug.

Dennoch bin ich etwas zuversichtlich.

Grüße
Michael

2010 rückt in den Focus!!

Dienstag, Februar 17th, 2009

Heute kam der 2. Newsletter von einem Event, welches erst im nächsten Jahr stattfindet und in mir sämtliche Facetten von Gefühlen aufsteigen ließ.
Freude, Respekt, Angst, Unsicherheit, ….., und zwar genau in dieser Reihenfolge.

Es ist zwar noch bis Mai 2010, wenn dieser Lauf für einen kleinen Teilnehmerkreis (ca. 25) zur Herausforderung wird, aber das ist nicht gerade viel für eine gewissenhafte und konsequente Vorbereitung. Dabei strebe ich für meinen Teil nur ein gutes Finish an, fernab jeder Zeit.
Eigentlich so, wie ich es immer möchte. :nick:

Allerdings werde ich mir bald mal Gedanken darüber machen müssen, ob ich an meiner Grundgeschwindigkeit bei langen Läufen nicht etwas arbeiten muss, um dann bei dieser Distanz hintenraus ein Polster zu haben. :confused:
Allerdings unter der Prämisse, das die Faktoren “Spaß und Genuss” nicht zu kurz kommen, oder leiden müssen. :teufel: :hihi:

Grüße
Michael

Spagat zwischen Lust und irgendwie doch keiner. ;-)

Montag, Februar 16th, 2009

Seitdem ich Ultra laufe, habe ich für mich das Genuss-Laufen entdeckt. Dieser erste Ultra (12-Stundenlauf) war für mich etwas ganz neues und bis heute etwas ganz besonderes, denn hier habe ich Läufer/innen kennengelernt, die ganz anders drauf waren.
Die mit einer Lockerheit in den Wettbewerg gegangen sind, was mir bis dato völlig fremd war.
Sogleich habe ich mich an eine kleine Gruppe drangehangen und wir sind die ersten ca. 4 Stunden zusammengelaufen.
Das war die beste Erfahrung bezüglich langsames Laufen bei einem längeren Wettbewerb, die ich machen konnte.
Seitdem habe ich die Lust an persönlichen Zeiten + Rekorden verloren, bzw. war sie mir nicht mehr so wichtig.
Vielmehr habe ich dadurch eine neue Lust am Laufen, sprich an neuen Distanzen gewonnen. Was sich ja auch an meinen weiteren Ultra-Wettbewerben und längeren Distanzen/Herausforderungen widerspiegelt. ;-)

Diese Lust hat sich auch bei den Marathondistanzen entwickelt, ich laufe sie zum Spaß, als Training und mittlerweile auch ein wenig als Sammler/Jäger . Ich suche mir neue Marathonstrecken, egal ob große oder kleine Veranstaltungen, egal ob landschaftliche oder städtische Marathon´s.

Jetzt jedoch, habe ich merkwürdige Tendenzen bei mir entdeckt, was die Stundenläufe auf kleinem Rundkurs betrifft. Plötzlich will ich im April bei einem 100er neue Bestzeiten aufstellen.
Warum plötzlich der Sinneswandel?!?
Hängt wohl irgendwie mit dem ausgefallenen 12-Stundenlauf in Brühl zusammen, der eigentlich Ende Juni stattfinden sollte und bei dem ich die 100er Grenze knacken wollte.

Jetzt müsste ich also das Training ein wenig bei den längeren Einheiten forcieren, sprich Tempo machen. Richtige Lust dazu habe ich eigentlich nicht, weil ich andererseits auch befürchte, das ich die Lockerheit verliere und somit neuer falscher Ehrgeiz hoch kommt.

Wie soll ich diesen Spagat zwischen lockerem laufen und dem 100er in Waldhessen im April schaffen?!?
Kann ich für diese Stundenläufe im Kreis eine andere Motivation/Training aufbauen, als für die restlichen Läufe, egal ob Marathon und Ultra?!?

Schwierig, schwierig

Grüße
Michael