Archive for März, 2009

Gewicht gehalten - ;-)

Sonntag, März 29th, 2009

Mir fällt gerade auf, das ich noch nie über das Thema “Körpergewicht” geschrieben habe.
Eigentlich habe ich damit ja auch überhaupt keine Probleme, da ich ja schon seit einigen Jahren in den verschiedensten Sportarten unterwegs bin.
So ein kleiner Bewegungsspielraum von 2-3 kg bis zum Wettkampfgewicht ist immer drin.
Bei den meisten Ultraläufen ist es eher so, das ich mehr drauf habe, weil ich weiß, das ich trotz ordentlicher Flüssigkeitszufuhr und genügend Bissfestem Gewicht verliere. ;-)

In den Tagen (oder sind es schon Wochen?!? *gg*) meiner Laufpause ist hingegen kaum etwas passiert. Okay, ich habe mich nicht auf die Waage getellt, aber alle Hosen sitzen noch so, wie vorher und die T-Shirts sitzen auch noch richtig. ;-)
Das Training auf der Rolle kann es kaum bringen, denn dort schwitze ich zwar, aber es ist beileibe nicht so Körperfett-abbauend wie das Laufen.
Es seidenn, ich rolle am Limit, wie in diesen Tagen 2 x ausprobiert, aber das kann ich nicht oft machen. ;-)

So freue ich mich, das dieses Problem an mir vorbeizieht und ich in Waldhessen luftige Klamotten anziehen kann, bei strahlend, angenehmen Temperaturen.
Glücklicherweise starten wir am Abend. (22 Uhr)

Grüße
Michael

Endlich wieder …., der Kopf braucht Sauerstoff

Mittwoch, März 25th, 2009

Gestern war es endlich wieder soweit, ich bin gelaufen.
Ich hätte niemals gedacht, das aus ein paar Tagen Laufpause ein regelrechter Entzug werden kann. Okay, viele im Bekanntenkreis meinten, ich wäre schon laufsüchtig, allerdings sind das meist Meinungen von sogenannten “bewegungsfreien” Mitmenschen.

Leider wurden ja aus ein paar Tagen Laufpause fast schon 2 Wochen, da darf ich ja etwas Entzug haben.
Das Radfahren hat mir ja geholfen, mich in meinem Bewegungsdrang etwas zu bremsen. Das Wetter lud mich allerdings weder gestern noch heute zum Laufen ein. Brrrrr, sch. Wetter, für meinen Start hatte ich mir etwas anderes gewünscht, da war es letzte Woche wenigstens sonnig und kalt.
Aber jetzt wollte ich, komme was wolle, also raus mit mir. Schließlich gibt es ja kein schlechtes Wetter, sondern nur schlechte Kleidung. (Sorry, die Phrase musste jetzt sein.)

Was soll ich sagen, es lief gut, ich bin gemäßigt losgelaufen und habe es entspannt laufen gelassen. Weder Tempo, noch eine andere übertriebene Form des Trainings. Heute bin ich auch nicht kaputt, die Beine sind (dank Rolle) immer noch gut in Schuss, das Einzige am Körper was etwas schmerzt, sind die Schulterblätter. Aber das kommt vom beginnenden Rudern für die Berge. Den Oberkörper darf ich diesbezüglich ja nicht vergessen!!

So, jetzt setze ich mich gleich zur Entspannung noch einmal auf das Fahrrad und werde wohl lächelnd und zufrieden ein Stündchen rollen. Jetzt, da ich weiß, das nicht allzuviel verloren ist.

Grüße
Michael

P.S. Apropos Sauerstoff für den Kopf!!! Manchmal glaubt man, das ein neuer Anfang/Start möglich ist und wird dann eines besseren belehrt. Aber das hat nichts mit dem Laufen zutun.

Rolle statt Straße

Montag, März 23rd, 2009

Leider hat das nicht so geklappt mit dem langsamen Wiederbeginn des Laufens, da mich die Bronchien etwas in Mitleidenschaft gezogen haben. Im Moment ist dann doch nur geruhsames Radfahren auf der Rolle angesagt. Leider, denn in 2 Wochen steht ja Waldhessen auf dem Plan.
Zur Zeit habe ich das Gefühl, das das gewaltig nach hinten los geht. Zumindest wenn ich das auf die 5, 9 oder 12 Stunde beziehe. ;-)
Das Radfahren wiederum motiviert mich dann doch, denn zwischenzeitlich fahre ich eine 2. Einheit pro Tag. Hauptsache KM runterspulen und die Beine auf Trab halten, das ist das Einzige, was zur Zeit zählt. *gg*
Ab Mittwoch/Donnerstag geht es dann wieder auf die Laufstrecke. Langsam und erst einmal 14km. Aber dann geht es los!!!!! (Nach Rücksprache mit dem Arzt und der letzten Untersuchung. )
Will ja schließlich nichts falsch machen. Der gesunde Menschenverstand rät dann doch eher zum Verzicht, wenn ich dadurch die nächsten Läufe nicht gefährde.

Zeigt eigentlich, das mein Kopf noch nicht ganz vom Laufen befallen ist.

Grüße
Michael

Schleppend - Geist und Körper wieder in Fahrt zu bekommen

Samstag, März 14th, 2009

Die letzen Tage waren etwas konfus, vorsichtig ausgedrückt.

Nun beginne ich wieder mit dem Training und muss feststellen, das das Beginnen von heute auf morgen genauso schwer fällt, wie das Aufhören vor ca. 2 Wochen.

Nicht, das ich nicht mehr fit bin, so schnell sollte das nicht gehen. Ich denke mal, das es ähnlich wie eine Krankheit ist, in der man den Körper nicht belasten darf.
Allerdings habe ich hier keine zusätzlich Schwächung des Körpers durch eine Krankheit.
Ich habe das Problem, das ich mich selbst nach 14 Tagen motivieren muss.
Vom Kopf her weiß ich, was zu tun ist, schließlich stehen noch ein paar Läufe im Kalender, die nicht gestrichen wurden. Gerade die sind jedoch etwas länger und fordernder. Was die Ausdauer und Fitness betrifft, müsste ich also Gas geben.
Mein Körper jedoch streikt noch ein wenig, nicht aus Schmerz oder Verkrampfung oder Schlappheit, sondern einfach weil die Kommunikation zwischen Kopf und Körper gestört ist und andere Dinge in den letzten Tagen wichtiger waren!!!

Ich werde mit den Fahrradtraining auf der Rolle anfangen und mich fit halten. Schade eigentlich, denn die Temperaturen und die Sonne kündigen so langsam ein Wetterwechsel an.
Vielleicht bin ich in einer Woche ja wieder so weit, das ich Waldhessen im Kopf + Körper verankert habe.

Grüße
Michael

Nicht vorbei - aber anders zurück/wieder dabei

Donnerstag, März 12th, 2009

Es gibt unterschiedliche Betrachtungsweisen,
was jemand betreibt, wie es betrieben wird und ob es normal, gesund, verrückt,
oder wie auch immer ist.

Den Blick auf das unmittelbare Umfeld sollte man jedoch nicht verlieren,
im Gegenteil, je länger man etwas macht, desto häufiger sollte man sich “umschauen/umhören”.

Die knappen 10 Tage Ruhe (abschalten vom Laufen) waren mehr als überfällig, wird man doch wieder etwas geschärft, bzw. hatte ich glücklicherweise die Möglichkeit, die wahren/eigentlichen Freuden des Lebens neu/wieder zu entdecken.

Ich laufe wieder, erstmalig im April, aber ich laufe jetzt bewusster, gezielter und reduzierter, was die reinen Läufe betrifft.
Konzentrieren werde ich mich aber auf ausgesuchte Ultraläufe.

Wenn etwas von Herzen kommt, dann ist Kompromiss eigentlich ein hartes und falsches Wort.

Grüße
Michael

P.S. Jetzt kann ich mich wieder auf die Läufe freuen, aber nur weil die Freude woanders zurückgekehrt ist.